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Überlegungen zur Integration von Flüchtlingen in den Breitenfußball

Sechs Jahre TSV SHE-Integrationsarbeit

Seit 2014 engagiert sich die Fußballabteilung des TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg in der Flüchtlingsarbeit und bemüht sich, den in den drei beteiligten Gemeinden, wie auch in der näheren Umgebung untergebrachten Asylbewerbern nicht nur ein sportliches Zuhause zu bieten, sondern diese auch ein Stück weit im neuen Leben zu unterstützen. Knapp fünfzig „International-Spieler“ beteiligten sich in dieser Zeit in irgendeiner Form am Trainings- und Spielbetrieb des Vereins.


Auch der Klub selbst profitiert von diesem Ansatz. So konnten einige neue Spieler dauerhaft dazugewonnen werden, die die Meldung einer 4. Herrenmannschaft möglich machten und sich in der Fußballabteilung auch als ehrenamtliche Helfer einbringen. Finanziell unterstützte die DFB-Stiftung-Egidius-Braun den TSV SHE bereits zweimal mit einem Zuschuss. 2020 ist der Verein zudem für den Integrationspreis der Regierung von Schwaben nominiert.


Jugendkoordinator Tobias Scherbaum ist maßgeblich an der Integration der neuen Mitspieler in den Verein beteiligt. Im vorliegenden Buch fasst er aus seiner Sicht sowohl die speziellen Herausforderungen als auch die Chancen und Grenzen der Integration von Flüchtlingen in einen Breitensportverein zusammen und zieht fünf Jahre nach dem vielzitierten „Wir schaffen das“ der Kanzlerin ein alles in allem sehr positives Fazit zur TSV SHE-Integrationsarbeit, die vielleicht auch Informationsquelle und Anregung für andere Vereine sein kann.



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